Grandma’s Ruin – Die Pomade mit Eleganz und Stil

Gerald

Grandma's Ruin
Webseite: grandmasruin.com
Facebook: Grandma's Ruin

Es ist immer schön, wenn ich über etwas stolpere, was mich schon auf den ersten Blick neugierig macht. Wenn dann auch noch der Rest passt und das Produkt in sich rundum stimmig ist, macht es noch viel mehr Spaß. So wie hier bei der Pomade »Grandma’s Ruin«! Mich hat sie absolut überzeugt und so habe ich Gerry von »Grandma’s Ruin« ein paar Fragen zu seiner Pomade gestellt. Und ACHTUNG in dem Interview versteckt sich auch ein kleines Gewinnspiel und es gibt eine Dose »Grandma’s Ruin« zu gewinnen!

Grandma's Ruin Hair Pomade.
Die Pomade mit dem Gin & Tonic Aroma und dem Flair der New Roaring Twenties. Die Pomade besticht durch ein außergewöhnliches Aroma, angenehmen Glanz und festen Halt für die Frisur. Ganz bewusst erinnert das Logo an die Zeit der zwanziger Jahre.

Interview:

rockin and rollin: Moin Gerry, magst du dich und »Grandma’s Ruin« einmal kurz vorstellen?

Gerry: Ich sitze hier gerade auf einem alten Cocktailsessel, trinke einen Gin&Tonic und will mich zunächst einmal bei Dir für das Interview und Dein Interesse bedanken. Falls die Antworten im Laufe des Interviews merkwürdiger werden sollten, liegt es am Gin.
Ich bin 33 Jahre alt und wohne in Marbach am Neckar, im Landkreis Ludwigsburg. Dieses Jahr habe ich die wunderbarste Frau geheiratet (Deshalb das Bild mit der Melone) und habe das Projekt Grandma's Ruin Hair Pomade gestartet. Die »Grandma's Ruin« ist eine mittelfeste Pomade mit Gin&Tonic Aroma.

rockin and rollin: Wie bist du auf die Idee gekommen, deine eigene Pomade vertreiben zu wollen?

Gerry: Von „vertreiben“ konnte zunächst einmal keine Rede sein Chris. Tatsächlich stand ich Anfang des Jahres mit einem Glas Gin vor dem Spiegel und wollte mir eine neue Frise ziehen. Als ich eine Dose Pomade in der linken und den Gin in der rechten Hand hatte, war klar... Das muss man irgendwie zusammenbringen. Das war die Geburtsstunde der »Grandma's Ruin«.

rockin and rollin: Wie bist du eigentlich auf den Namen »Grandma’s Ruin« gekommen?

Gerry: Eine Gute Frage Chris. Tatsächlich war das „einmal um die Ecke gedacht“.
Im 17. Jahrhundert gab es zahlreiche Gin Destillerien in London, die absoluten Billigfusel angeboten haben. Das hat sich in Londons Straßen bemerkbar gemacht, bis sich die Regierung gezwungen sah, mit Verboten einzugreifen. Zu der Zeit bekam der Gin den Beinamen »Mother's Ruin«. Wir sind dann einfach „eine Generation weiter gegangen“ und treffen mit dem Namen »Grandma's Ruin« auch die Zeit der goldenen Zwanziger.

rockin and rollin: Was mir sehr gut gefällt ist das Gesamtpaket mit dem »Grandma’s Ruin« daher kommt. Du erzählst eine Geschichte um den Namen, hochwertiges und sehr ansprechendes Design der Dose, dazu diese außergewöhnliche schöne Gin & Tonic Duftnote und die wunderbare Konsistenz und Halt für die Haare. In meinen Augen rundum perfekt, das hat sehr viel Stil und Eleganz. Aber von der Idee bis zur Umsetzung ist ein natürlich weiter Weg, wie hat sich die Umsetzung deiner Idee und der Suche nach einer geeigneten Manufaktur gestaltet?

Gerry: Vielen Dank für das Lob, das freut mich sehr.
Ideen kann man relativ einfach generieren. Man setzt sich mit einem Freund bei einem Longdrink zusammen und kann an einem Abend bestimmt 10 tolle Ideen entwickeln. Wirklich spannend wird es erst, die Idee in ein Konzept weiter zu entwickeln. Den Alex von der Fettstube Ludwigsburg kannte ich schon eine Weile und ich bin absoluter Fan der Fettstube Produkte. Als das Rezept für die Pomade stand, war es natürlich noch nötig ein, zum Konzept passendes, Label zu erstellen. Das alles umzusetzen hat länger gedauert als gedacht.

rockin and rollin: Gerry, hattest du schon von Anfang an eine sehr feste Vorstellung, wie deine Pomade werden sollte und wenn ja, welche Eckpunkte waren dir hierbei wichtig gewesen?

Gerry: Das Aroma und die Wahl der Inhaltsstoffe kamen erst durch Versuche.
Tatsächlich war ich aber schon vorher ein großer Freund der Fettstube Lanolin Pomaden. Diese werden aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt und kommen ganz ohne Vaseline, Mikrowachse und Mineralöl aus. Wir haben aber verschiedenste Varianten mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen getestet.

rockin and rollin: »Grandma’s Ruin« wird von der Manufaktur »Fettstube« hergestellt. Wie muss man sich die Umsetzung vorstellen. Du sagtest, welche Idee du hast und die »Fettstube« hat es dann umgesetzt oder war es ein enges Hand-in-Hand arbeiten, bis das Ergebnis vorlag, mit dem du dann am Ende zufrieden warst?

Gerry: Nun... Ich ging zur Fettstube und stellte dem Alex eine Flasche Gin auf den Tisch. Ihm war gleich klar, worauf ich hinaus wollte. Auf meine Frage: „wie kriegen wir den Gin in die Pomade?“ folgten mehrere Abende mit verschiedenen Aromen und Testern. Wir mussten natürlich auch mehrere Flaschen Gin öffnen, um einen Vergleich zu haben. Das war „harte“ Arbeit...
In dem Video sieht man übrigens unser Produktionsgeheimnis, wie wir das außergewöhnliche Gin Aroma hin bekommen haben.

rockin and rollin: Was macht aus deiner Sicht deine Pomade »besser« oder »anders« als die Pomade anderer Hersteller?

Gerry: Den Begriff „besser“ kann ich nicht gelten lassen. Es gibt zahlreiche Pomaden, die auf ihre Art hervorragend sind.
„Anders“ trifft es ganz gut. Die Kombination aus rein natürlichen Inhaltsstoffen und dem außergewöhnlichen Aroma macht die Pomade tatsächlich anders und auffällig.

rockin and rollin: Du legst bei deiner Pomade auch sehr viel Wert auf die reine Verwendung natürlicher Produkte. Warum?

Gerry: Die heutigen Gin Destillerien arbeiten auf höchstem Niveau mit natürlichen Inhaltsstoffen. Es durfte folglich nur eine Pomade mit 100% natürlichen Inhaltsstoffen sein. Davon abgesehen rate ich jedem einmal sich die Zutaten seiner Pflegeprodukte anzuschauen und zu kontrollieren, welchen Chemiecocktail man sich da antut. Bei Lebensmitteln schaut man ja schließlich auch genauer hin.

rockin and rollin: Sehr gelungen finde ich neben dem Inhalt auch die grafische Gestaltung der Dose. Hattest du da schon von Anfang an eine feste Vorstellung und wer hat das Design umgesetzt und wie war hier die Entwicklung gewesen?

Gerry: Überhaupt nicht Chris... Erst als der Name »Grandma's Ruin« geboren war viel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen. Es musste eine 20er Jahre Speakeasy Bar sein mit der (noch jungen) Grandma, die gerade einen Gin&Tonic trinkt.
Mein Fotograf war der Martin von impressivephoto.de und wir haben nach einer schicken Bar gesucht. Um das Bild Pomade-Dosen tauglich zu machen, hat mir der Alex geholfen.

Machen wir doch ein kleines Gewinnspiel daraus:
Wer als Erstes errät, welche Cocktailbar die Location für das Pomade-Label war, bekommt eine Dose »Grandma’s Ruin« geschenkt (Meine engen Freunde, die die Antwort kennen, sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen). Ein kleiner Tipp... Schaut euch auch die Bilder auf meiner Homepage grandmasruin.com an. Antwort per eMail an: webmaster@grandmasruin.com

Ein Geheimnis kann ich noch lüften, Chris.
Die Dame auf dem Label ist meine hübsche Frau.
Das hat enorme Vorteile für mich. Jeden Morgen vor dem Spiegel erinnert sie mich wortlos daran, dass ich gefälligst noch den Müll raus bringen muss.

rockin and rollin: Für welchen Haartyp ist »Grandma’s Ruin« geeignet?

Gerry: Es ist eine mittelfeste Pomade. Ich kenne Leute, die die »Grandma’s Ruin« verwenden, um ihre störrischen Haare oder Wirbel zu bändigen. Auch als reines Topping kann man sie verwenden. Männer als auch Frauen verwenden die Pomade. Ich persönlich habe das weitverbreitete Problem von feinem Haar, das sich nicht so einfach legen lässt. Mit der »Grandma’s Ruin« komme ich super klar und verwende sie täglich für meine Tolle.

rockin and rollin: Warum Pomade, anstatt Haargel oder Haarspray? Ist das eine reine Einstellungssache oder gibt es da schon Unterschiede und Vorteile eher eine Pomade zu verwenden?

Gerry: Puh... bei der Frage muss ich erstmal einen Schluck Gin nehmen... Cheers!
Ich habe das letzte Mal im Alter von 13 Haargel verwendet und habe Kopfhautprobleme bekommen, samt Schuppen. Wie gesagt, informiert euch über die Inhaltsstoffe.

rockin and rollin: Kurze Zwischenfrage gibt es einen Geheimtipp, um Pomade wieder aus den Haaren zu bekommen?

Gerry: Ich verstehe die Frage nicht...
Wieso sollte man das komplett auswaschen?
Ohne Pomade in der Friese sehe ich doch scheiße aus.

rockin and rollin: Wird es zukünftig auch noch weitere Produkte in deinem Sortiment geben und wenn ja, kannst du schon verraten was?

Gerry: Da die Pomade noch relativ neu ist, sind noch keine neuen Produkte geplant. Es gibt aber schon ein paar Ideen.
Momentan arbeiten wir aber mit einem Barbershop daran euch ein kleines Gin Event bieten zu können. Folgt der »Grandma’s Ruin« auf Facebook, um auf dem laufenden zu bleiben.

rockin and rollin: Gerry, was sind deine Ziele und Pläne mit der »Grandma’s Ruin«-Pomade?

Gerry: Oberstes Ziel ist es, mehr Likes auf Facebook zu bekommen als die Fettstube. Spaß bei Seite. Ich finde es schon faszinierend, wenn ich morgens die »Grandma’s Ruin« verwende und abends in irgendeiner Gruppe lese, dass noch jemand die Pomade im Haar hatte und zufrieden damit ist.

rockin and rollin: Ich danke dir sehr für das schöne Gespräch und wünsche dir weiterhin sehr viel Erfolg mit »Grandma’s Ruin«!

Gerry: Vielen Dank für das Interview und liebe Grüße an alle »Grandma’s Ruin«-Schmierer. Eine Pomade ohne Gin ist ginlos!

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