auf ein Bier mit den Ramblin Bandits

Die »Ramblin Bandits« bieten rohen, schnellen Rockabilly der besten Kategorie. Mit ihren wilden und intensiven Sound, inspiriert durch die Leidenschaft der 50er Musik, spielen sie modernen Rockabilly, der mit viel Spaß und Hingabe rüber gebracht wird.

Das aus Dänemark stammende Trio gründete sich Anfang 2016 und konnte sich schon in kürzester Zeit eine große Fangemeinde in Dänemark und Deutschland erspielen. Die »Ramblin Bandits« sind Michael Skandov, Lasse Eriksen und André Prenthun. Lasse und Michael sind neu in der Rockabilly Szene und haben in den letzten 5 Jahren in verschiedenen Bands gespielt. André ist schon seit 15 Jahren dabei und formte 2008 die dänische Gruppe »Johnny Horsepower«. Bis 2016 spielte er auch bei der »Wild Wax Combo« mit, aber nun konzentriert er seine ganze Energie auf die »Ramblin Bandits«. Das Trio hat einen einzigartigen einprägsamen Sound, der sie unverkennbar macht. Er besteht aus einen Teil Motorbilly, einen Teil schnellen, rohen Garage Rockabilly, dazu eine Prise Blues und 60er Jahre Sound. Ihr erstes Album »On A Hill« wurde in einem Studio in Jütland, aber auch teilweise in ihren eigenen Studio aufgenommen und bietet mit den 13 Tracks ein abwechslungsreiches und rockiges Debüt.
Nachdem die Jungs von »Ramblin Bandits« am 17.September so dermaßen das 20 Flight Rock in Hamburg abrockten, haben wir Lasse, Michael und Andre spontan bei einem Bierchen ein paar Fragen gestellt.

rockin and rollin: Wer sind die »Ramblin Bandits« und wie ist euer musikalischer Hintergrund?

Ramblin Bandits: Die »Ramblin Bandits« sind ein neues Trio. Michael Skandov, Lasse Eriksen und André Prenthun haben das Trio 2016 gegründet. Lasse und Michael sind neu in der Rockabilly Szene und haben in den letzten 5 Jahren in verschiedenen Bands gespielt. André ist schon seit 15 Jahren dabei und formte die dänische Gruppe »Johnny Horsepower« in 2008. Bis 2016 spielte er auch bei der »Wild Wax Combo« mit, aber nun konzentriert er seine ganze Energie auf die »Ramblin Bandits«.

rockin and rollin: Eure Band ist noch nicht so lange zusammen, wie habt ihr euch getroffen und wie harmoniert ihr zusammen?

Ramblin Bandits: Lasse und André haben sich Ende 2015 durch Zufall kennengelernt, als sie mit »Sandra Batenham« aufgetreten sind. Es dauerte nicht lange, bis wir feststellten, wir sind auf derselben Wellenlänge und wollten etwas zusammen machen. Wir erforschten verschiedene Optionen und Projekte. André hatte ein paar alte Songs herumliegen und neue Songs in Arbeit. Lasse fing auch zu schreiben an und in ein paar Monaten hatten wir ein Album zusammen. Manchmal arbeiten die individuellen Mitglieder einer Band toll zusammen und in diesem Fall haben wir eine tolle Dynamik und Kreativität, wo André und Lasse Ideen rauswerfen und Michael uns alle auf den Boden zurückbringt. Wir ergänzen uns gut auf diese Weise. Viel Kreativität und der Wille etwas zusammen zu tun.

rockin and rollin: Ihr habt eine ganz schön starke Setliste mit vielen Originalen zusammengestellt. Wieso ist es so wichtig für euch eure eigenen Songs zu haben und wie komponiert ihr eure Songs?

Ramblin Bandits: Wir wollten schon immer unsere eigenen Songs spielen. Wir alle haben Coversongs gespielt und das macht Spaß, aber wir vermissen den ganzen Songwriterteil eines Musikers. Es ist etwas ganz Anderes seine eigenen Songs zu schreiben. Niemand kennt den Text, und wenn du die Songs das erste Mal spielst, ist es ein nervenaufreibendes Erlebnis die Reaktion des Publikums zu sehen. Wir waren schon immer von den kalifornischen Mexi-Billy Bands inspiriert. Sie haben eine wilde und verrückte Seite und sie spielen, als ob es ihr letzter Tag auf der Welt ist! Wir möchten etwas davon in die Szene bringen. Wenn wir unsere Songs schreiben, hat einer von uns einen Gitarren – Riff oder einen Text, den er den Anderen vorspielt. Oft auf einem Video oder wir sitzen zusammen und trinken Kaffee ;-). Dann werfen wir verschiedene Ideen in den Raum. Manchmal haben wir gleich ein Ergebnis und manchmal müssen wir das Stück mehrere Male überarbeiten. Wir möchten einen anderen, kantigen Sound einbringen und es sollte etwas roh klingen. Wir möchten, dass die Leute unsere Band erkennen und nicht denken »das ist wie jede andere Cover Band«.

rockin and rollin: Wie würdet ihr euren Musik-Stil beschreiben und was macht ihn so besonders? Es gibt viele Rockabilly Bands da draußen, was macht die »Ramblin Bandits« anders?

Ramblin Bandits: Wir haben einen einzigartigen Sound. Manche mögen sagen unser Sound hat einen Teil Motorbilly und einen Teil schellen, rohen Garage Rockabilly, vielleicht auch mehr bluesig wie der 60er Jahre Sound. Wir lassen das Publikum unsere Musik definieren.

rockin and rollin: Jetzt hattet ihr den ersten Auftritt in Deutschland, wie hat es euch gefallen? Was macht es anders, für ein Publikum in Deutschland im Vergleich zu Dänemark zu spielen? Habt ihr vor mit eurer Band in Deutschland zu touren?

Ramblin Bandits: Deutschland ist großartig! Unsere erste Show war toll, das Publikum hat den Chorus einiger Songs mitgesungen und das hat uns angefeuert, lauter und härter zu spielen! Sie kannten die Songs noch nicht! Wir würden sehr gerne wieder in Deutschland auftreten! Deutschland ist Wild! Die »Ramblin Bandits« haben noch nicht in Deutschland getourt. André hat mit der »Wild Wax Combo« in Gifhorn (Braunschweig) gespielt. Wir hoffen wirklich, zurückzukommen!

rockin and rollin: Euer erstes Album wird in diesem Oktober veröffentlicht, was macht es besonders?

Ramblin Bandits: Es ist unser erstes Album, wir haben es in einem Studio in Jütland, und einige Songs in unserem eigenen Studio, aufgenommen. Wir sind sehr stolz und glücklich mit dem Album und haben bislang tolles Feedback dafür bekommen. Es ist kein Traditionelles Rockabilly Album, einige Songs sind ein bisschen quirky und wir mögen die Tatsache, dass es kein totales Replikat des 50er Jahre Sounds ist.

rockin and rollin: Was habt ihr für die Zukunft geplant? Werdet ihr öfter in Deutschland spielen?

Ramblin Bandits: Wir freuen uns darauf unsere Songs live vorzutragen und sind für mehrere große europäische Festivals gebucht. Wir planen weiterhin, in internationale Shows zu spielen. Wir hoffen mehr in Deutschland, Spanien, Schweden und England zu touren. Wir schreiben neue Songs und arbeiten weiterhin an unserem eigenen Material. Und wir sind sehr gespannt, wie unser Album ankommen wird.

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