{"id":9787,"date":"2021-03-07T16:01:10","date_gmt":"2021-03-07T15:01:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/?p=9787"},"modified":"2021-03-07T18:24:43","modified_gmt":"2021-03-07T17:24:43","slug":"dieter-kropp","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/dieter-kropp\/","title":{"rendered":"auf ein Bier mit Dieter Kropp"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-9787\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-9787-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-9787-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-9787-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Blues auf Deutsch, geht das \u00fcberhaupt? Und wie das geht! Die deutsche Blues-Koryph\u00e4e Dieter Kropp zeigt dieses sehr eindr\u00fccklich im Stil des urspr\u00fcnglichen Blues und textlich gekonnt, mit Augenzwinkern, Ironie und Herzschmerz quer durch allerlei Alltagsthemen. Musik handgemacht, pur und authentisch! Sein aktuelles Album \u00bbBis auf ..., aber sonst ...!\u00ab \u00fcberzeugt mit seinem authentischen und individuellen, bluesigen Sound und dem textlich gelungenen Spiel \u00fcber Alltagssorgen und Alltagsthemen. Mit einer gro\u00dfen Portion Selbstironie und Humor nimmt Dieter Kropp den H\u00f6rer mit auf die Reise zwischen Singleagenturen, Candlelight Dinner, platte Reifen oder langsam sch\u00fctter werdendes Haar. Das hat nat\u00fcrlich neugierig gemacht und ich habe Dieter Kropp ein paar Fragen gestellt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-9787-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-9787-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-9787-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-image panel-first-child\" data-index=\"1\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-9787\"\n\t\t\t\n\t\t>\n\n<div class=\"sow-image-container\">\n\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Dieter-Kropp-live-2019-Ju\u2560ergen-Achten-393A6384-scaled.jpg\" width=\"2160\" height=\"2560\" srcset=\"http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Dieter-Kropp-live-2019-Ju\u2560ergen-Achten-393A6384-scaled.jpg 2160w, http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Dieter-Kropp-live-2019-Ju\u2560ergen-Achten-393A6384-253x300.jpg 253w, http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Dieter-Kropp-live-2019-Ju\u2560ergen-Achten-393A6384-864x1024.jpg 864w, http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Dieter-Kropp-live-2019-Ju\u2560ergen-Achten-393A6384-768x910.jpg 768w, http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Dieter-Kropp-live-2019-Ju\u2560ergen-Achten-393A6384-1296x1536.jpg 1296w, http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Dieter-Kropp-live-2019-Ju\u2560ergen-Achten-393A6384-1728x2048.jpg 1728w\" sizes=\"(max-width: 2160px) 100vw, 2160px\" title=\"Dieter Kropp &#8211; 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Stell dich und deinen musikalischen Werdegang bitte einmal kurz vor.<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Kropp: Ja, Chris, sei ganz herzlich gegr\u00fc\u00dft. Sch\u00f6n, dass wir auf diesem Wege mal zueinander kommen. Es freut mich nat\u00fcrlich sehr, dass ich mich hier auf einem Rock\u2019n\u2019Roll-Portal einmal kurz vorstellen darf, denn wenn Du nach meinem musikalischem Werdegang fragst, nun, es ist eine Elvis-Platte gewesen, die mich total geflasht und infiziert hat. Das war 1974, und das Album hie\u00df \u00bbA Portrait In Music\u00ab. Da war so ziemlich alles drauf: von der Ballade bis zum Rock\u2019n\u2019Roll, und was mich absolut umgehauen hat seinerzeit, waren die Titel \u00bbHound Dog\u00ab und \u00bbJailhouse Rock\u00ab. Da begann ich dann auch sp\u00e4ter, nachzuforschen, wo da eigentlich die Urspr\u00fcnge dieser Songs waren, bin dann auf Big Mama Thornton, Joe Turner und sp\u00e4ter auf Arthur Crudup und Arthur Gunter gesto\u00dfen. Zu Anfang habe ich das alles als \u00bbOldies\u00ab aufgefasst, ich fand den \u00bbMemory Hits Fan Club\u00ab, ich suchte Radio-Sendungen, die sich mit der Musik aus fr\u00fcheren Tagen befassten, und ich fand Moderatoren und Shows, die mich neugierig machten auf den Rhythm\u2019n\u2019Blues und Blues. Auch habe ich einige Zeit einen Rock\u2019n\u2019Roll- und Oldies-Fan-Club geleitet, wo wir im Keller meiner Eltern unsere monatlichen Treffen hatten, auf denen ich als Discjockey fungierte, die Platten aufgelegt und moderiert habe. Da war ich so 16 \/ 17 Jahre alt. Na, die Reise ging dann rasch weiter. Es gab eine Platte von Sonny Terry und Brownie McGhee, die ein Freund von mir mal mitbrachte. Dieser Freund hatte diese Platte bei einem seiner Kumpels geh\u00f6rt, und fand das ziemlich klasse. Mich hat\u2019s total begeistert, was da einer mit \u2019ner Mundharmonika gemacht hat, und dann habe ich mich da eben auch mal dran versucht. Die Umst\u00e4nde meinten es wohl ganz gut mit mir, denn der Freund, der die Platte mitgebracht hatte, versuchte sich daran, Gitarre zu spielen, Blues-Gitarre. Da kamen wir also zusammen und haben reichlich geh\u00f6rt und viel Zeit damit verbracht, zu proben. Das war ungef\u00e4hr vor vierzig Jahren. Es folgte dann als Konsequenz das erste Konzert am 31. Oktober 1981 im Jugendraum der Turnhalle unseres Wohnortes Bega, ein kleines Dorf im Kreis Lippe. Naja, was soll ich sagen, danach ging es dann irgendwie weiter \u2013 mit unz\u00e4hligen Konzertbesuchen, Schallplatten h\u00f6ren, proben, proben, proben. Ich versuche es, jetzt wirklich mal kurz zu fassen: Ich habe dann in verschiedenen Formationen gespielt, und zeitweise bis zu 120 Konzerten pro Jahr gespielt, und in der Folgezeit auch Schallplatten und CDs aufgenommen. Seit dem Herbst 1989 habe ich dann auch begonnen, Workshops zu geben und zu unterrichten. 2006 erschien das \u00bbBlues Harp Songbook\u00ab von mir im Voggenreiter Verlag. Dann kamen die \u00bbBlues Harp Schule f\u00fcr Einsteiger\u00ab in 2009, und in 2015 die \u00bbBlues Harp Schule 2\u00ab. Der \u00bbBlues Harp Ratgeber\u00ab kam in 2017 heraus. Das also als wichtigste Werke jetzt mal. Auch habe ich mich immer bem\u00fcht meine gro\u00dfen musikalischen Helden hier in unsere Region zu holen, und habe immer auch schon Konzerte mit organisiert, manchmal als Veranstalter, zumeist aber eher als Koordinator, wenn ich das Gl\u00fcck hatte, mit dem KulturTeam der Stadt Detmold, mit dem LWL Freilichtmuseum Detmold oder anderen Institutionen noch zusammen arbeiten zu k\u00f6nnen. Das erste Konzert mit Charlie Musselwhite habe ich schon 1985 auf die Beine gestellt. Dann folgte von 1993 \u00fcber nahezu zehn Jahre eine Konzertreihe in Detmold unter dem Titel \u00bbThe Blues live\u00ab mit 7 \u2013 8 Konzerten pro Jahr, das \u00bbBlues Fest Detmold\u00ab gab es von 1996 an dann auch \u00fcber 17 Jahre. \u00bbDieter Kropp\u2019s Rhythm\u2019n\u2019Blues &amp; Blues Revue\u00ab durften wir auch immerhin f\u00fcnf Mal stattfinden lassen. In diesem Format gesellten sich zu meiner festen Band noch ein vier-k\u00f6pfiger Bl\u00e4sersatz, ein Pianist, und manchmal auch noch ein oder zwei S\u00e4ngerinnen. Das hat das KulturTeam der Stadt Detmold veranstaltet, in der Stadthalle in Detmold. Dann ebenfalls und teils parallel den \u00bbNikolausBlues\u00ab im LWL-Freilichtmuseum, das w\u00e4re jetzt in 2020 das 16. Mal gewesen, und die Reihe \u00bbSch\u00f6nen Gru\u00df vom Blues!\u00ab mit f\u00fcnf Konzerten pro Jahr gibt es seit 2009, und nun seit Oktober 2020 gibt es mein zehntes Album. Das ist ja auch irgendwie im Kontext mit den ganzen Konzerten entstanden. Die Verbindung zum Tomi Leino Trio beispielsweise, und auch die zu Jimmy Reiter. Die habe ich dann mal eingeladen zum \u00bbBlues Harmonica Blowout\u00ab \u2013 sorry, hatte ich oben bei der Aufz\u00e4hlung glatt vergessen zu erw\u00e4hnen \u2013 und an dem Wochenende im M\u00e4rz 2018 haben wir dann nicht nur die Konzerte gespielt, Workshops gemacht, und viel erz\u00e4hlt und gelacht, nein, wir haben uns am Sonntag des Wochenendes auch noch im Studio verabredet, und die Basis und Grundlagen f\u00fcr \u00bbBis auf &#8230;, aber sonst &#8230;!\u00ab eingespielt.<\/p>\n<p><strong>rockin and rollin: 1995 wurdest du mit dem \u00bbKulturpreis des Landesverbandes Lippe\u00ab ausgezeichnet. Dein 2005 erschienenes Album \u00bbHerzensbrecher\u00ab wurde im Bluesnews-Magazin als \u00bbBestes nationales Blues Album des Jahres\u00ab ausgezeichnet. Bei der Verleihung des \u00bbDeutschen Rock und Pop Preises 2010\u00ab gab es Gold in der Kategorie \u00bbBestes Rhythm\u2019n\u2019Blues Album\u00ab, einen dritten Platz als \u00bbBestes Pop-Album\u00ab, einen 2. Preis als \u00bbBester Rhythm\u2019n\u2019Blues S\u00e4nger\u00ab und Gold in der Kategorie \u00bbBestes Blasinstrument\u00ab. Dann wurde dein 2010 erschienenes Album \u00bbSch\u00f6nen Gru\u00df vom Blues!\u00ab f\u00fcr einen ersten Preis bei den \u00bbGerman Blues Awards\u00ab nominiert. Es folgten weitere Nominierungen f\u00fcr einen \u00bbGerman Blues Award\u00ab in 2014, 2016, 2018 und 2020 in der Kategorie \u201eMundharmonika\u201c. Dazu Nominierungen zum \u201eBest European Blues Harmonica Player\u201c bei den \u00bbTroph\u00e9es France Blues\u00ab in 2000 und 2001. Mit \u201eBis auf &#8230;, aber sonst &#8230;!\u201c bist Du ganz aktuell unter die Nominierten zum \u201ePreis der deutschen Schallplattenkritik\u201c in der Vierteljahresliste 01\/2021 gekommen. Nur ein paar Eckpunkte aus deinen Erfolgen. Was bedeuten diese Erfolge f\u00fcr dich pers\u00f6nlich?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Kropp: Nun, schon eine gewisse Beruhigung dar\u00fcber, dass nicht alles so ganz f\u00fcr die Katz war, was man da so gemacht hat &#8230; \ud83d\ude09 Nein, Scherz beiseite. Also schon eine Art von Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr das eigene Tun und Treiben. Eine Art \u201efeedback\u201c, was ja auch jede Rezension einer CD oder jede Besprechung eines Konzertes ist. Umso erfreulicher f\u00fcr einen selbst, wenn dann die Resonanz einigerma\u00dfen positiv ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p><strong>rockin and rollin: Was bedeutet \u00bbBlues\u00ab f\u00fcr dich als Mensch und musikalisch und wo liegt f\u00fcr dich der ganz pers\u00f6nliche Reiz in diesem Musikstil?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Kropp: Nun, das ist eine ganz interessante Frage, und der stelle ich mich selbst h\u00e4ufig, aber sicherlich kannst Du Dir vorstellen, dass mir die auch fr\u00fcher schon oft gestellt wurde. Als ich anfing zu spielen und zu \u00fcben und diese Musik f\u00fcr mich entdeckte \u2013 da war ich halt so 18 \/ 19 Jahre alt, in der Oberstufe des Gymnasiums und in Vorbereitung auf das Abitur, da ging das schon los. Da wurde mir schon gesagt, solch eine Musik, die k\u00f6nne doch kein \u201eWei\u00dfer\u201c spielen und interpretieren, solch eine Musik, nun, da muss es einem doch eher schlecht gehen, und ich da so als ein mit bescheidenem Wohlstand ausgestattetem Mittelklasse-Jungen und einer gut beh\u00fcteten Jugend, dem schien es wohl nicht gestattet, diese Art von Musik zu spielen. Das fand ich irritierend. Wo ich doch einfach nur diese Musik gut gefunden habe, und eben dann auch probiert habe, da etwas von zu spielen. Auf der Mundharmonika eben. Das fand ich so f\u00fcr mich einfach erst mal gut. Aber es ging weiter mit der Irritation. Ich hab Industriekaufmann gelernt. Oh weh, das ging ja f\u00fcr eine ganze Reihe von Leuten so nun grad mal gar nicht mit dem Blues zusammen. Ich war noch mehr irritiert. Warum sollte ich, der ich diese Musik nun mal klasse fand, diese nicht auch spielen d\u00fcrfen \u2013 nach Ansicht einiger, tja, wie soll ich sagen: Leute? Intellektueller Mittelschicht? Wei\u00df ich nicht. Ich habe einfach weitergemacht. Klar, ich kannte keine Baumwollfelder, kannte nichts von Unterdr\u00fcckung. Ich spielte und spiele diese Musik und versuche mich, darin auszudr\u00fccken.<\/p>\n<p>Ich kann mich in dieser musikalischen Form am besten ausdr\u00fccken. Sie ist einfach und \u00fcberschaubar, und im Grunde jeden Abend neu. Wir haben im Blues unsere harmonische Basis, eine musikalische Grundlage, die eingesetzt wird, aber wir versuchen jeden Abend, jedes Konzert neu zu gestalten. Das ergibt sich ja manchmal ganz zwangsl\u00e4ufig schon daraus, dass man selbst auch nicht jeden Tag gleich gut gelaunt ist. Also beispielsweise jetzt mal. Im Zusammenspiel mit anderen Musikern ja sowieso, da interpretiert jeder anders und geht anders damit um, so ergibt sich dabei immer etwas anderes und neues. Das ist mein pers\u00f6nlicher Reiz an diesem Musikstil. Du bist sehr frei in dem was Du tust, und Deiner Improvisationslust sind nahezu keinerlei Grenzen gesetzt.<\/p>\n<p>Wenn ich nun so mal dr\u00fcber nachdenke, warum und wieso diese Musik anfangs dann eben auch gespielt wurde \u2013 also zum Tanz, um die Sorgen des Alltags zu vergessen und zu vertreiben, zur Geselligkeit und zum Vergn\u00fcgen, dann find ich mich da schon mal ganz gut positioniert. Dann lese ich noch ein Zitat von Buddy Guy, der da sagt: \u00bbMusic makes people happy, and that\u2019s why I go on doing it \u2013 I like to see everybody smile.\u00ab Tja, da finde ich mich dann auch irgendwie drin wieder: Ich mag das sehr, auf der B\u00fchne zu stehen und mit dem was ich da so tue, den Menschen ein bisschen Freude zu bereiten, und alle lachen zu sehen. Als unser Programm noch ausschlie\u00dflich mit englisch sprachigen St\u00fccken gespielt wurde, waren es die Moderationen zwischen den Titeln, die ich neben einer etwas eher gut gelaunten Herangehensweise an die Musik auch daf\u00fcr genutzt habe \u2013 seitdem auch die Texte der Songs in deutsch sind, bin ich da insgesamt noch runder mit.<\/p>\n<p><strong>rockin and rollin: Was sind deine pers\u00f6nlichen Favoriten und Inspirationen in puncto Musik? Und warum?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Kropp: Da gibt es einige, und immer wieder auch viele neue Musiker, die ich entdecke. Als wichtigste erst einmal die Mundharmonikaspieler: Little Walter, Walter Horton, Sonny Boy Williamson I und Sonny Boy Williamson II sowie als ganz gro\u00dfem Einfluss Charlie Musselwhite. Es ist schon verwunderlich, dass man praktisch bei jedem H\u00f6ren immer noch etwas neues, anderes entdecken kann und weitere M\u00f6glichkeiten der Artikulation und Phrasierungen heraust\u00fcftelt. Da geht es beim Spielen halt drum. Ich merke nur auch immer mehr, dass ich mehr und mehr dahin tendiere, mich darum zu k\u00fcmmern, wie der Klang des Instrumentes ist. Also voll und rund, und mit Ausdruck zu klingen, das sind die Aspekte, die mich interessieren. Durch Gesangsstunden habe ich halt gelernt, dass der Hals-Rachen-Trakt-Bereich ein ganz gro\u00dfer Resonanzraum werden kann, und ich mit dem Instrument einen gr\u00f6\u00dferen und volleren Klang bekommen kann, wenn ich diese R\u00e4ume in mein Spiel integriere. Das ist das \u201ewarum\u201c. Es interessiert mich einfach, wie ich einen gro\u00dfen Klang aus einem solch kleinen Instrument herausholen kann. Da kann man sich schon mal mit besch\u00e4ftigen \ud83d\ude09<\/p>\n<p><strong>rockin and rollin: Mittlerweile ist mit \u00bbBis auf &#8230;, aber sonst &#8230;!\u00ab dein zehntes Album auf dem Markt, welches du mit dem Tomi Leino Trio und Jimmy Reiter umgesetzt hast. Wie kam es zu dem musikalischen Zusammenschluss und der Idee zu dem Album?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Kropp: Nun, mit der Idee, einfach mal ein sch\u00f6nes, ganz traditionelles Blues-Album einzuspielen, mit der Idee geh\u2019 ich schon seit gef\u00fchlten Ewigkeiten schwanger. Allein die Gelegenheit dazu hat sich nicht ergeben. Das hat nat\u00fcrlich wie immer mehrere Gr\u00fcnde. Seit 2014 \/ 2015 spiele ich im Grunde ja nicht mehr mit einer festen Band. Mich hat es auf lange Sicht einfach zerm\u00fcrbt, mich st\u00e4ndig damit konfrontiert zu sehen, dass Du es als \u201eBandleader\u201c eigentlich eh keinem Recht machen kannst. Dann passt das Hotel nicht, dann ist die Anreise zu lang, vom Honorar ganz zu schweigen. Mich mit Fragen auseinandersetzen zu m\u00fcssen, wann es denn was zu essen gibt, und warum schon wieder Pizza? Na, das ist man dann einfach irgendwann auch mal leid. So habe ich es dann einfach mal nach drei\u00dfig Jahren mit Band auslaufen lassen, was eine feste Formation angeht. Aber dennoch mag ich es ja, in einem kompletten Band-Kontext zu spielen, und da gab es f\u00fcr mich in Detmold eben die Chance, in der Konzertreihe \u00bbSch\u00f6nen Gru\u00df vom Blues!\u00ab G\u00e4ste einzuladen, mit denen ich in allen m\u00f6glichen Zusammenstellungen musizieren konnte, und das hat immer reichlich Vergn\u00fcgen gemacht. \u00d6fters mal was anderes und neues. Das war ein gro\u00dfer Spa\u00df. Das Tomi Leino Trio hatte ich schon einmal, ich glaub in 2013, f\u00fcr das \u00bbBlues Fest Detmold\u00ab eingeladen und zwischendurch ergab sich w\u00e4hrend einer ihrer Tourneen hier durch Deutschland auch die M\u00f6glichkeit, mit ihnen zusammen einige Playbacks und Titel f\u00fcr eines meiner Lehrb\u00fccher einzuspielen. Da lernt man sich ein bisschen kennen, und wei\u00df so ungef\u00e4hr, wie die anderen ticken. Und: ich wollte schon immer mal ausprobieren, wie es klingt, mit zwei Gitarristen zu spielen, und da fand ich den Jimmy Reiter. Ein gro\u00dfes Gl\u00fcck. Wir haben dann geschaut, ein komplettes Wochenende im M\u00e4rz 2018 zu reservieren, konnten am Donnerstag in Hildesheim spielen, am Freitag und Samstag in Detmold und sind dann am Sonntag in ein Studio bei Bielefeld gefahren, um dort einige Songs einzuspielen. Daraus wurden dann einige mehr, und es entstand ein komplettes Album. Was an dem Tag passiert ist, ist schon gewaltig. F\u00fcr einige Songs hatte ich Ideen, manchmal recht konkret schon und manchmal eher nur rudiment\u00e4r. Es stellte sich recht bald heraus, dass grad ich jetzt doch noch mehr Zeit ben\u00f6tigte, um einen Song bis zu dem Punkt einzuspielen, wo ich denke, dass ist gut und fertig so. Also die urspr\u00fcngliche Idee, doch einfach mal vier bis f\u00fcnf Songs komplett einzuspielen, musste ich irgendwann ad acta legen, um zu sagen: Okay, dass geht jetzt so heute und hier nicht, weil ich damit an dem Tag einfach etwas \u00fcberfordert war. Dann ergab es sich fast von selbst, dass wir mit den Basis-Tracks einfach weitergemacht haben. Sprich: Mein Mappe mit Texten und Notizen wurde durchst\u00f6bert, und es wurden dann aufgrund dieser notierten Gedanken die entsprechenden Playbacks mit Gesangs- und Melodiefragmenten eingespielt, damit ich die musikalischen Grundlagen habe, um die Songs und Texte dann im Laufe der n\u00e4chsten Zeit komplett und in Ruhe zu Ende texten, einzuspielen und einzusingen. Was dann ja auch noch knapp zweieinhalb Jahre, gedauert hat. Aber ich muss gestehen, dass ich genau diese Zeit und den stressfreien Umgang damit gebraucht habe und mir das sehr gut getan hat. Diese Arbeitsweise kommt mir und meinem Gem\u00fct scheinbar sehr entgegen. Langsam und gem\u00fctlich, immer wieder noch einmal h\u00f6ren, immer wieder noch einmal an Ideen herumbasteln, Textzeilen noch einmal \u00e4ndern zu k\u00f6nnen, wenn sie mir nicht gefallen \u2013 das war f\u00fcr mich wirklich sehr gut, mich eine solche lange Zeit damit besch\u00e4ftigen zu k\u00f6nnen. Nun waren es ja auch mal meine ersten Texte, die ich selbst geschrieben habe. Da braucht es dann ja auch noch immer Zeit, sich daran zu gew\u00f6hnen und die dann auch noch gut oder zumindest einigerma\u00dfen \u201eokay\u201c zu finden. Ein langer Prozess, der viel Geduld mit sich selbst fordert.<\/p>\n<p><strong>rockin and rollin: Was ist dein pers\u00f6nliches Highlight auf deinem Album \u00bbBis auf &#8230;, aber sonst &#8230;!\u00ab?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Kropp: Da mag ich keinen der Titel herausstellen.<\/p>\n<p><strong>rockin and rollin: Blues mit deutschen Texten, ungew\u00f6hnlich und sicherlich, zwischen dem Spiel mit den W\u00f6rtern und der Musik, eine Herausforderung als Musiker. Wie bist du auf diese Idee gekommen?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Kropp: Da bin ich ja nun nicht wirklich selbst drauf gekommen. Das war \u00bbDas Dritte Ohr\u00ab und Udo Wolff. 1980 erschien deren deutschsprachiges Album \u00bbZahltag\u00ab. Da sang tats\u00e4chlich jemand Blues auf deutsch, gro\u00dfartig fand ich das. Und der war damit ganz nah dran an den Menschen und am allt\u00e4glichem Geschehen. Das fiel nun grad in die Zeit, in der ich begann, mich etwas intensiver mit alldem auseinander zu setzten, mit dem Spielen und der Musik, und dem drum herum. Wir sind dieser Band seinerzeit hinterher gefahren, haben m\u00f6glichst viele Konzerte besucht. Und jedes war irgendwie anders, und hatte seinen eigenen Reiz und Gesetze. Nun brauchte es fast vierzig Jahre bis ich mich dann selbst mal getraut habe, in deutsch zu texten und diese St\u00fccke auch auf einer CD zu ver\u00f6ffentlichen, aber nun, so ist es dann halt. Unterwegs mit deutschen Texten bin ich ja nun schon seit 2005 und der CD \u00bbHerzensbrecher\u00ab, allerdings immer mit Texten von anderen Leuten, wie beispielsweise von Felix Janosa und Dirk Schelpmeier. Ein erster Ansto\u00df und eine fr\u00fche Anregung dazu, es mal mit deutschen Texten zu probieren, kam Ende der neunziger Jahre vom US-Amerikaner R.J. Mischo, ebenfalls Mundharmonikaspieler und S\u00e4nger, der mich einfach mal unbek\u00fcmmert fragte, warum ich denn eigentlich nicht deutsch singen w\u00fcrde, also in meiner Muttersprache, das w\u00e4re doch sicherlich einfacher f\u00fcr mich, auch eben was Inhalte und Pointen anginge.<\/p>\n<p>Das hat mich scheinbar sehr lang besch\u00e4ftigt und war immer so im \u201eHinterst\u00fcbchen\u201c, und als dann Felix Janosa nach der Ver\u00f6ffentlichung von \u00bbseven nights\u00ab in 2003 mal anfragte, ob ich nicht mal in deutsch singen wollte, hab ich mich dem auch nicht mehr verweigert. Er hat dann mal drei Texte geschrieben, die ich gut fand, die meinem Humor entsprachen und mit denen ich mich auch trauen konnte, aufzutreten. Gesagt, getan. F\u00fchlte sich erst mal komisch und ungewohnt an, na klar, aber die Reaktionen aus dem Publikum waren zumeist recht positiv und aufmunternd, und f\u00fcr mich f\u00fchlte sich das dazu auch einfach noch besser an. Ab diesem Zeitpunkt glaub ich, habe ich mir selbst erlaubt, wie Dieter Kropp zu klingen, und nicht mehr zu versuchen so zu klingen wie all meine Vorbilder, bei Elvis angefangen bis zu Muddy Waters.<\/p>\n<p><strong>rockin and rollin: Mit Wortwitz und gekonnter Sprachakrobatik spielst du textlich gekonnt, mit Augenzwinkern, Ironie und Herzschmerz quer durch allerlei Alltagsthemen. Im Grunde, dieselbe Rangehensweise des guten alten Blues. Wie schwer ist es dieses so auf Deutsch umzusetzen und wo liegt dabei die besondere Herausforderung?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Kropp: Oh, das freut mich sehr, dass Du das auch so siehst: Dieselbe Herangehensweise des guten alten Blues. Genau. Genau das versuche ich zu tun. Nichts anderes. Nur sind heute die Themen eben andere. Da geht es dann eben auch mal um Singleagenturen, Candlelight Dinner, platte Reifen oder langsam sch\u00fctter werdendes Haar. Mit einer gro\u00dfen Portion Selbstironie und Humor versuche ich den H\u00f6rer da mit auf die Reise zu nehmen, und neulich sprach noch jemand davon, dass bei all diesen Texten, die ich da so schreibe und singe, dass man da immer so das Gef\u00fchl hat, das k\u00f6nnte auch mir schon mal passiert sein oder jemandem ich kenne. Ja, das ist\u2019s doch. Das finde ich sch\u00f6n, solche Reaktionen. Die Gefahr, die besteht, ist es, in Peinlichkeiten abzugleiten.<br \/>\nWenn die Pointen dann vielleicht doch manchmal zu plump und stumpf sind \u2013 dann geh\u00f6ren die auch noch nicht ver\u00f6ffentlicht und bleiben lieber noch in der Mappe, bis es dann mal passt. Ich versuche, mich da manchmal eher in der Liedermacher-Tradition zu bewegen, und eben Geschichten zu erz\u00e4hlen. Umso erfreulicher, dass ich aktuell auch sogar mit vier Liedern aus dem Album in der Wertung der \u00bbLiederbestenliste\u00ab vertreten bin. Der eingeschlagene Weg scheint also schon so irgendwie okay zu sein.<\/p>\n<p><strong>rockin and rollin: Wenn du auf deine bisherigen Ver\u00f6ffentlichungen zur\u00fcckschaust, welches davon betrachtest du als dein ganz pers\u00f6nliches \u00bbHerzst\u00fcck\u00ab und welche Geschichte gibt es dazu?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Kropp: Geschichten gibt es ja zu jeder der Ver\u00f6ffentlichungen, das w\u00fcrde jetzt sicherlich den Rahmen sprengen. Alle sind sie irgendwie ja ganz besondere \u00bbHerzst\u00fccke\u00ab. Jedes ist entstanden in einer besonderen Zeit der Entwicklung oder der eigenen Ideen und Auffassung dessen, was man da so machen m\u00f6chte. Jedes Album finde ich hat seinen eigenen Sound und ist ein eigener Soundtrack der Zeit in der es entstanden ist. Manchmal war die Entstehungsgeschichte eine m\u00fchsame, manchmal war der Prozess ein ganz entspannter und lockerer. Damit sind wir wieder bei den Geschichten drum herum, und, was soll ich sagen, um es mal kurz und knapp zu sagen: Ich habe alle meine Ver\u00f6ffentlichungen ganz lieb.<\/p>\n<p><strong>rockin and rollin: Was sind deine aktuellen Pl\u00e4ne und an welchem Projekt arbeitest du derzeit?<\/strong><\/p>\n<p>Dieter Kropp: Derzeit arbeite ich gar nicht mal an einem ganz speziellen Projekt, sondern ich besch\u00e4ftige mich grad sehr mit dem akustischem Sound meines Instrumentes und versuche noch mehr dar\u00fcber heraus zu finden. Ansatz, Atmung, rhythmische Finessen, Einsatz der Zunge und verschiedenen Klangvarianten durch den Einsatz der H\u00e4nde \u2013 tja, damit vertreibe ich mir so die Zeit \ud83d\ude09 Dazu kommt, dass ich dabei bin, weitere Tutorials vorzubereiten und dann auch fertig zu stellen, die auf meiner Webseite unter dem Titel \u00bbBlues Harp Workouts\u00ab vorgestellt werden und wovon es mittlerweile schon f\u00fcnf Ausgaben gibt. Das sind jeweils spezielle Themen, die spieltechnische Aspekte der Mundharmonika durchleuchten. Sei es nun die Begleitung eines S\u00e4ngers, oder die Aspekte einen Song zu gestalten bis hin zur Improvisation. Das richtet sich dann ja eher an etwas fortgeschrittene Spielerinnen und Spieler. Vom Voggenreiter Verlag bekam ich die Aufgabe, doch in diesem Jahr wieder einmal die \u00bbBlues Harp Schule f\u00fcr Einsteiger\u00ab durchzuschauen, zu \u00fcberarbeiten, neue Erkenntnisse einflie\u00dfen zu lassen und auch einige neue Lehr-Videos zu drehen. Und wo ich schon mal dabei bin, auch noch mal zu schauen, ob beim \u00bbBlues Harp Songbook\u00ab noch so alles okay ist.<br \/>\nWas ich momentan auch immer wieder feststelle, ist, dass immer h\u00e4ufiger mal wieder die Mappe mit den angefangenen Texten aufgeschlagen wird, und ich auch da immer mal wieder drin herum schreibe. Sieht so aus, dass ich mich wieder auch einmal mit neuen St\u00fccken besch\u00e4ftige. So etwas kommt und passiert bei mir immer eher \u201enebenbei\u201c, ist nicht geplant. Das kann ich nicht so gut, mich hinzusetzen, und schon mit der Idee mich daran zu begeben, nun etwas Neues zu entwickeln. Das passiert meistens in einer spielerischen Laune, beim Proben. Vor einiger Zeit hatte ich mich mal mit dem Gedanken besch\u00e4ftigt, ein akustisches Album einzuspielen. Das hab ich dann wieder verworfen, weil wir es nicht geschafft haben, einen Studio-Termin zu finden, und ich auch eigentlich gar nicht genug Ideen und Material daf\u00fcr gehabt habe. Mittlerweile scheint sich das ja wieder zu bessern und es kommt langsam in Fluss.<\/p>\n<p><strong>rockin and rollin: Dieter, ganz gro\u00dfen Dank f\u00fcr das Interview!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n\t\t<\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blues auf Deutsch, geht das \u00fcberhaupt? Und wie das geht! Die deutsche Blues-Koryph\u00e4e Dieter Kropp zeigt dieses sehr eindr\u00fccklich im Stil des urspr\u00fcnglichen Blues und textlich gekonnt, mit Augenzwinkern, Ironie und Herzschmerz quer durch allerlei Alltagsthemen. Musik handgemacht, pur und authentisch! Sein aktuelles Album \u00bbBis auf &#8230;, aber sonst &#8230;!\u00ab \u00fcberzeugt mit seinem authentischen und individuellen, bluesigen Sound und dem textlich gelungenen Spiel \u00fcber Alltagssorgen und Alltagsthemen. Mit einer gro\u00dfen Portion Selbstironie und Humor nimmt Dieter Kropp den H\u00f6rer mit auf die Reise zwischen Singleagenturen, Candlelight Dinner, platte Reifen oder langsam sch\u00fctter werdendes Haar. 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