{"id":3516,"date":"2017-01-19T01:34:09","date_gmt":"2017-01-19T00:34:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/?p=3516"},"modified":"2017-04-14T00:41:49","modified_gmt":"2017-04-13T22:41:49","slug":"filmkritik-rockabilly-requiem","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/filmkritik-rockabilly-requiem\/","title":{"rendered":"Filmkritik: Rockabilly Requiem"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-3516\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-3516-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-3516-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-3516-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_text panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" >\t\t\t<div class=\"textwidget\"><blockquote><p style=\"text-align: justify;\">BRD 1982: Hubertus und Sebastian wollen niemals so werden wie ihre V\u00e4ter. Die Musik und ihre gemeinsame Liebe zu Punkprinzessin Debbie sind die einzigen M\u00f6glichkeiten, dem Mief von Bohnerwachs und Spie\u00dfigkeit zu entkommen. Als eine coole Rockabilly-Band nach einer Vorband f\u00fcr ihre Tournee sucht, ist klar: Das ist die Chance, allen Zw\u00e4ngen zu entfliehen! Doch Hubertus Vater versucht alles, um die musikalischen Gehversuche seines Sohnes zu verhindern. Als sie zum Vorspielen eingeladen werden, eskaliert die Situation. <\/p><\/blockquote><\/div>\n\t\t<\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-3516-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-3516-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-3516-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-image panel-first-child\" data-index=\"1\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-c67d20f9f743-3516\"\n\t\t\t\n\t\t>\n\n<div class=\"sow-image-container\">\n\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Rockabilly-Requiem-.jpg\" width=\"354\" height=\"500\" srcset=\"http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Rockabilly-Requiem-.jpg 354w, http:\/\/www.rockin-and-rollin.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Rockabilly-Requiem--212x300.jpg 212w\" sizes=\"(max-width: 354px) 100vw, 354px\" title=\"Rockabilly-Requiem\" alt=\"\" \t\tclass=\"so-widget-image\"\/>\n\t<\/div>\n\n<\/div><\/div><div id=\"panel-3516-1-0-1\" class=\"so-panel widget widget_text\" data-index=\"2\" ><h3 class=\"widget-title\">Rockabilly Requiem<\/h3>\t\t\t<div class=\"textwidget\"><p>Originaltitel: Rockabilly Requiem<br \/>\nHerstellungsland: Deutschland<br \/>\nErscheinungsjahr: 2016<br \/>\nFSK: Freigegeben ab 12 Jahren<br \/>\nDVD<br \/>\n<b>erh\u00e4ltlich bei: <a href=\"http:\/\/amzn.to\/2k5fc1n\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amazon<\/a><\/b><\/p>\n<\/div>\n\t\t<\/div><div id=\"panel-3516-1-0-2\" class=\"so-panel widget widget_colormag_video_widget widget_video_colormag\" data-index=\"3\" >\n\t\t<div class=\"fitvids-video\">\n\t\t\t<div class=\"video\"><iframe src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/EIWWXfP-mnU\"><\/iframe><\/div>\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div><div id=\"panel-3516-1-0-3\" class=\"so-panel widget panel-last-child\" data-index=\"4\" ><\/div><\/div><div id=\"pgc-3516-1-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-3516-1-1-0\" class=\"so-panel widget widget_text panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"5\" ><h3 class=\"widget-title\">Filmkritik von Chris Weidler<\/h3>\t\t\t<div class=\"textwidget\"><p style=\"text-align: justify;\">\nInhaltsangabe:<br \/>\nAnfang der 80er-Jahre: W\u00e4hrend f\u00fcr einige Jugendliche der Punkrock das Ma\u00df aller Dinge ist, leben Sebastian und Hubertus ihre Liebe zur Rockabilly-Musik der Fifties aus. Dabei folgen sie nicht weniger radikal ihrem Drang nach Freiheit, als die Punks. Ihre Band \"die Rebels\" k\u00f6nnte auch kurz vor ihrem kleinen Durchbruch stehen. Alles was daf\u00fcr noch fehlt ist ein Demotape. Doch nicht nur ihre aggressiven V\u00e4ter, auch die Liebe zu Groupie Debbie, stellt die beiden Jungs auf eine harte Probe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nAnfang der 80er, keine Handys, Laptops oder gro\u00df Computer. Eine Zeit, in der man sich noch spontan auf das Bike oder in die Kiste geschwungen hat um spontan zu einem Konzert quer durch Deutschland und noch weiter gekurvt ist, um die Bands an einen geilen Abend zu erleben. Die Musik wurde gelebt, war nah und intensiv. Eine Zeit wo Freundschaft, Werte und Tr\u00e4ume miteinander kollidierten.<br \/>\nDie Freunde Hubertus und Sebastian wollen alles, aber eines absolut nicht - so zu werden wie ihre Eltern - spie\u00dfig, in festen Bahnen gefesselt, wichtig, was die Nachbarn denken.<br \/>\nDoch es ist nicht einfach, der b\u00fcrgerlichen Realit\u00e4t zu entkommen. Hubertus extrem strenger Vater dominiert mit seiner absoluten H\u00e4rte und diktatorischen Herrschaft \u00fcber seine Familie, so wie Sebastians Vater mit Egoismus, Selbstmitleid, Unzuverl\u00e4ssigkeit, absoluter Schw\u00e4che und Unsicherheit seiner Familie mehr zu Last als Vorbild f\u00fcr seine Familie dasteht. Unterschiedlicher k\u00f6nnen die Familienbilder beider Freunde nicht sein, dennoch sind gerade diese famili\u00e4re Verlorenheit und die Liebe zur Rock\u2019n\u2019Roll Musik die Komponenten die beide Freunde dazu bringen gemeinsam durch dick und d\u00fcnn zu gehen. Sebastian k\u00e4mpft mit seiner Situation und versucht der kleinen Schwester die Vaterfigur zu ersetzen, w\u00e4hrend seine schwache Mutter mehr an sich als ihre Kinder denkt. Hubertus ist S\u00e4nger einer kleinen Newcomerband und m\u00f6chte endlich erfolgreich mit seiner Musik sein und so seinen Eltern zeigen er findet seinen Weg. Dazu verbindet die beiden Freunde noch ihre Liebe zu der Punkerin Debbie, die den beiden vorlebt wie man seinen eigenen Weg geht und dabei die volle Unterst\u00fctzung des Elternhaus zu haben. Da ergibt sich f\u00fcr Hubertus die gro\u00dfe Chance aus seiner Teufelsbahn auszubrechen - die \u00bbWild Black Jets\u00ab suchen eine Vorband f\u00fcr ihre Tournee. Hubertus setzt Himmel und H\u00f6lle in Bewegung, um seinen Traum zu erf\u00fcllen und mit seiner Musik einen Weg aus seiner famili\u00e4ren H\u00f6lle zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nWer bei \u00bbRockabilly Requiem\u00ab auf einen lockeren, oberfl\u00e4chlichen Musikfilm mit Schwerpunkt \u00bbRockabilly\u00ab hofft, ist bei diesem Film v\u00f6llig verkehrt. Bei \u00bbRockabilly Requiem\u00ab geht es um Freundschaft, Generationskonflikt Familienbild, eigene Freiheit, Zukunfts\u00e4ngste, Selbstverwirklichung, Rebellion - die Verwirklichung eigener Tr\u00e4ume! Aber genau das sind die Punkte, welche gelungen r\u00fcber kommen. Rockabilly ist hier der Tr\u00e4ger von anders sein, ausbrechen, Revolte gegen den Elternhaus und einfach anders sein wollen kombiniert mit der hingebungsvollen Liebe zur Musik. Austauschbar, aber durchaus ein Eckpunkt Anfang der 80er und klasse als Tr\u00e4ger des Hintergrundes impl\u00e4diert.<br \/>\nEs hat nicht das Ende, was man erhoffte aber es bleibt plausibel, nachvollziehbar und gelungen. Die Schauspieler gehen in ihrem Rollen auf und k\u00f6nnen den Film glaubw\u00fcrdig und sehr gut r\u00fcber bringen. \u00bbRockabilly Requiem\u00ab ist emotional nah, stimmungsvoll gekonnt mit dem Feeling der 80er und dem Rockabilly verbunden. Die Jungs und deren Schicksale k\u00f6nnten absolut aus dem eigenen Freundeskreis sein und es das macht nachdenklich. Alles richtig gemacht mit dem Film. Klare Empfehlung f\u00fcr den, der mehr erwartet als einen Musikfilm und offen ist f\u00fcr ein wenig Tiefgr\u00fcndigkeit!<\/p>\n<\/div>\n\t\t<\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BRD 1982: Hubertus und Sebastian wollen niemals so werden wie ihre V\u00e4ter. 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